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Verpackungslizenzierung online
für kleine und mittlere Unternehmen
ab 49 € im Jahr

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Papier / Pappe / Karton
kg
Aus Papier/Pappe/Karton werden üblicherweise Versandkartons, Faltschachteln, Papiertüten oder Packpapiere gefertigt.
z.B.
Versandkartons, Faltschachteln
z.B.
Packpapiere, Papiertüten
Kunststoffe
kg
Typisches Verpackungsmaterial aus Kunststoff sind z.B. Luftpolsterfolie, Blister, Styropor oder Klebeband.
z.B.
Dosen, Becher
z.B.
Folien
Glas
kg
Typische Verpackungen aus Glas (farblos oder bunt) sind Einwegflaschen für Getränke, Arzneimittel oder Lebensmittel.
z.B.
Einwegflaschen
Sonstiges Material
kg
Sonstiges Material sind unter anderem Baumwolle, Holz, Kautschuk, Keramik oder Seide.
z.B.
Holz
z.B.
Baumwolle
z.B.
Kautschuk
Sonstige Verbund­verpackungen
kg
Sonstige Verbundverpackungen sind z.B. Luftpolstertaschen und bestehen aus mindestens zwei verschiedenen Werkstoffen, die fest miteinander verbunden sind.
z.B.
Zementsäcke
Aluminium
kg
Zu den typischen Aluminiumverpackungen gehören z.B. Dosen, Tuben oder Schraubverschlüsse.
z.B.
Tuben
z.B.
Aluminiumdosen
Eisenmetalle
kg
Eisenmetalle sind übliche Verpackungen aus Weißblech wie z. B. Konserven- oder Bonbondosen.
z.B.
Konservendosen
Getränkekarton­verpackungen
kg
Getränkekartonverpackungen werden für Getränke verwendet und bestehen aus mindestens zwei Materialien, die fest miteinander verbunden sind.
z.B.
Milchkarton
Hinweis: Das Angebot richtet sich ausschließlich an Gewerbetreibende nach §7 VerpackG. Es gilt nicht in Verbindung mit anderen Nachlässen. Alle Preise in Euro zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer sowie etwaiger separat ausgewiesener Verspätungszuschläge.
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Verpackungen lizenzieren nach Verpackungsgesetz
Das Wichtigste im Überblick

Wer muss Verpackungen lizenzieren?

Grundsätzlich müssen alle Verkaufsverpackungen lizenziert werden, die beim Endverbraucher als Abfall anfallen, also mit Ware befüllte B2C-Verpackungen. Dazu gehört auch Versandmaterial. Verantwortlich für die Verpackungslizenzierung ist derjenige, der das Verpackungsmaterial herstellt bzw. als Erster in Verkehr bringt (sog. „Erstinverkehrbringer“).

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister definiert denjenigen als Erstinverkehrbringer, der „erstmals eine mit Ware befüllte B2C-Verpackung gewerbsmäßig (ggf. auch unentgeltlich) an einen Dritten mit dem Ziel des Vertriebs, des Verbrauchs oder der Verwendung abgibt.“

Verpackungen „erstmals“ in Verkehr zu bringen, umfasst in diesem Zusammenhang unterschiedliche Arten von Waren. In Deutschland produzierte Verpackungen müssen von demjenigen lizenziert werden, der sie zuerst mit Ware befüllt verkauft. Serviceverpackungen, wie Pizzakartons und Brötchentüten, sind hiervon ausgenommen. Auch das Verpacken von Produkten in Versandmaterial sowie Importe aus dem Ausland und das Führen von Eigenmarken fallen unter die Lizenzierungspflicht. Bei Dropshipping ist der Versender der Waren für die Verpackungslizenzierung verantwortlich und bei einer Fulfillmentpartnerschaft derjenige, der das Versandmaterial final mit Ware befüllt.

Warum gibt es ein Verpackungsgesetz?

Das seit 2019 geltende Verpackungsgesetz soll dazu führen, dass die Recyclingfähigkeit und die Recyclingquote von Verkaufsverpackungen erhöht werden. Um die Vorgaben des Verpackungsgesetzes zu erfüllen, arbeiten Unternehmen in der Regel mit einem dualen System zusammen.

Das Verpackungsgesetz soll unter Anderem vermeiden, dass Unternehmen sich ihrer Entsorgungspflicht entziehen können. Zuvor gab es keine kontrollierende Instanz, was sich mit dem Verpackungsgesetz geändert hat. Um rechtskonform Verpackungen zu lizenzieren, kooperieren Unternehmen mit einem dualen System. Dieses übernimmt die sachgemäße Sammlung, Sortierung und Verwertung des Verpackungsmaterials, sodass die vom Gesetz her vorgegebenen Recyclingquoten erfüllt werden können.

Wer ist die Zentrale Stelle / LUCID?

Um die Einhaltung des Verpackungsgesetzes zu überwachen, wurde die Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR) geschaffen. Diese führt ein öffentliches Register, in das sich jeder eintragen muss, der beteiligungspflichtige Verpackungen in Umlauf bringt. Andernfalls drohen hohe Bußgelder und Abmahnungen.

Die Zentrale Stelle Verpackungsregister ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts. Sie untersteht dem Umweltbundesamt und hat die Aufgabe, die Einhaltung des Verpackungsgesetzes zu überwachen. Zu diesem Zweck müssen sich Unternehmen, die beteiligungspflichtige Verpackungen in Umlauf bringen, bei der Zentralen Stelle Verpackungsregister registrieren sowie verschiedene Meldungen abgeben. Dies geschieht über das öffentliche Register LUCID. Auch Eigenmarken müssen dort registriert werden.

Da es sich um ein öffentliches Register handelt, kann jeder feststellen, welches Unternehmen sich registriert hat – sowohl Verbraucher als auch Wettbewerber und Anwälte. Unternehmen, die nicht eingetragen sind, dürfen in Deutschland keine beteiligungspflichtigen Verpackungen in Umlauf bringen.

Was ist eine Mengenmeldung?

Bei der Lizenzierung von Verkaufsverpackungen müssen verschiedene Mengenmeldungen sowohl an die Zentrale Stelle, als auch die dualen Systeme abgebeben werden. Dazu gehören u. A. die Planmengenmeldung, die Jahresabschlussmeldung und die Vollständigkeitserklärung.

Neben der Registrierung bei der Zentralen Stelle müssen Unternehmen Mengenmeldungen abgeben. Das bedeutet: Jede Menge, die Sie beispielsweise bei verpackungslizenzierung.de / Zentek lizenziert haben, muss unverzüglich der Zentralen Stelle über LUCID bekannt gegeben werden. Wir als duales System melden der Zentrale Stelle ebenfalls die von Ihnen bei uns lizenzierten Verpackungsmengen unter Angabe Ihrer persönlichen Registrierungsnummer. So ist feststellbar, ob es zu abweichenden Mengenangaben kommt. Im Folgenden erfahren Sie, welche Mengenmeldungen Unternehmen bei der ZSVR machen müssen.

Planmengenmeldung
Unternehmen lizenzieren vor Beginn eines neuen Kalenderjahres das gesamte Verpackungsmaterial, das sie im nächsten Jahr planen, in Verkehr zu bringen. Hierbei handelt es sich um die sogenannte Planmenge. Sollten Sie im Jahresverlauf feststellen, dass Sie mehr Verpackungsmaterial in Umlauf bringen werden als ursprünglich geplant, können Sie Verpackungen nachlizenzieren (beispielsweise über unser Kundenportal). Diese nachlizenzierten Mengen werden dann ebenfalls an die Zentrale Stelle Verpackungsregister gemeldet. Beachten Sie: Verpackungsmaterial, das bereits von Ihren Lieferanten lizenziert wurde, müssen Sie nicht der Zentralen Stelle melden.

Jahresabschlussmeldung
Am Ende eines Jahres, spätestens zu Beginn des Folgejahres, müssen Unternehmen eine sogenannte Jahresabschlussmeldung (auch IST-Mengenmeldung) an die Zentrale Stelle und an ihr duales System abgeben. Die IST-Menge umfasst alle in Verkehr gebrachten Verpackungsmengen des Jahres. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Mengen anzupassen und eventuell nachträglich zu lizenzieren.

Vollständigkeitserklärung
Bestimmte Unternehmen müssen zusätzlich eine testierte Vollständigkeitserklärung abgeben. Diese Meldung ist verpflichtend, wenn folgende Bagatellgrenzen erreicht werden:

Glas: 80.000 kg
Papier, Pappe und Karton (PPK): 50.000 kg
Alle anderen Materialien: 30.000 kg

Die Vollständigkeitserklärung wird zusätzlich von einem bei der Zentralen Stelle registrierten Sachverständigen (Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder vereidigtem Buchprüfer) geprüft und bestätigt.

Sollte Ihr Unternehmen die oben genannten Mengen nicht erreichen, sind Sie zwar von der Abgabe der Vollständigkeitserklärung befreit, jedoch kann die Zentrale Stelle im Zweifelsfall trotzdem von Ihnen die Abgabe einer solchen Erklärung verlangen.

Wichtig: Alle Meldungen sind von Ihnen vorzunehmen und dürfen nicht von Dritten vorgenommen werden.

Was gilt es bei Serviceverpackungen zu beachten?

Bei Serviceverpackungen hat der Letztvertreiber das Recht, die Lizenzierungspflicht auf seinen Lieferanten zu übertragen. Als Serviceverpackungen gelten alle Verpackungen, die dazu dienen, Waren für den Kunden einzupacken. Darunter fallen beispielsweise Pizzakartons, Brötchentüten und Einschlagpapier.

Serviceverpackungen gelten ebenfalls als Verkaufsverpackungen und fallen dementsprechend unter die Lizenzierungspflicht. Unternehmen können vom Lieferanten ihrer Serviceverpackungen verlangen, dass dieser die Verpackungslizenzierung übernimmt. Ebenfalls dürfen sie einen Nachweis über die Lizenzierung verlangen.

Wir empfehlen Ihnen dringend, einen Nachweis über die Lizenzierung bei Ihrem Lieferanten einzufordern. Diesen können Sie auf Verlangen der Zentralen Stelle vorlegen und sind somit auf der sicheren Seite.

Wichtig: Versandmaterialien, wie beispielsweise Kartons oder Füllmaterial, gelten nicht als Serviceverpackungen und sind von Ihnen persönlich zu lizenzieren.

Was passiert bei Verstößen gegen das Verpackungsgesetz?

Bei Verstößen gegen das Verpackungsgesetz kann die Zentrale Stelle Verpackungsregister Bußgelder bis 200.000 Euro verhängen. Darüber hinaus besteht ein Vertriebsverbot von Waren, deren Verpackungen nicht lizenziert sind.

Der Verstoß gegen das Verpackungsgesetz gilt als Ordnungswidrigkeit. Durch das öffentliche Register der Zentralen Stelle kann in der Regel zügig ermittelt werden, ob ein Unternehmen seiner Lizenzierungspflicht nicht nachkommt. In diesem Fall drohen ein Vertriebsverbot von Waren sowie wettbewerbsrechtliche Abmahnungen und Geldbußen von bis zu 200.000 Euro.

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